Herzlich willkommen auf der Homepage der Forschungsgruppe parola vissuta!

Die Ausgangsposition von parola vissuta ist Europa als ein in sich integrierter Lebensraum für die interkulturelle Zukunft seiner BürgerInnen.

- Die Auflösung von politischen Regimes und Sozialutopien am Ende des XX. Jahrhunderts in Europa hat den Weg für ein Wideraufblühen der Sprachen und der Literaturen frei gemacht.
- Postkolonialen und klassischen Einwanderungen im Westeuropa ab Mitte des XX. Jahrhunderts verdanken die nationalen Literaturen im Westeuropa eine bis dahin unbedachte Erweiterung ihres inhaltlichen und ästhetischen Blickwinkels.
- Die Europäische Union als ein in sich integrierter Lebensraum für die BürgerInnen der Mitgliederstaaten hat sich soweit realisiert, dass an eine interkulturelle Integration Europas kaum zu zweifeln ist.

Das Hauptziel und der Weg dahin
Als LiteraturwissenschaftlerInnen sehen wir unser Hauptziel in der Erforschung der interkulturellen Literatur so wie sie sich in den verschiedenen europäischen Sprachen im Lauf des XX. Jahrhunderts entwickelt hat.
Auf den Weg dahin sind u.a. folgende Zwischenziele zu erreichen:
- Erschließung eines exemplarischen Korpus für Europa jedoch in einem gesamten Vergleichsystem mit Interkultureller Literatur aus Afrika und Nordamerika.
- Festlegung der leitenden Fragen für eine paradigmatische Auslegung interkultureller Werke.
- Einblick in den ästhetisch-kreativen Dialog der Sprachen und der Kulturen als Auslöser
Interkulturellen Literatur.
- Rezeption als gesellschaftliche und politische Wirkung Interkultureller Literatur.

Der interkulturelle Leser
Sinnstiftende Aufmerksamkeit wird der Ausbildung des interkulturellen Lesers/der interkulturellen Leserin gewidmet, d.h. jener/s Lesers/in, der/die in der Lage sein soll, die Sprache des Werkes zu lesen und dabei die Dialoge zwischen den Sprachen des/der Werksverfassers/in herauszuhören.

Das dialogische Verhältnis in der Forschung
Das dialogische Verhältnis der Sprachen und der Kulturen als Auslöser der Interkulturellen Literatur bildet das Grundmuster für die weltweite Zusammenarbeit in der Erforschung der Interkulturellen Literatur. Parola vissuta besteht aus GeisteswissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen und Provenienz und unterhält langjährigen Kontakt zu Forschende in Benin, China, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien, Spanien, Ungarn und USA.

Den Kern der Forschungsgruppe parola vissuta bilden derzeit folgende Mitglieder:
Herr Prof. Dr. Carmine Chiellino (Universität Augsburg)
Frau Sandrine Okou M.A, Dipl. Umweltethik, Doktorandin
Frau
Dr. des. Szilvia Lengl
Herr mgr Adrian Bieniec, Doktorand

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Kooperationen
Seit 2003 besteht eine Kooperation zwischen parola vissuta und der Forschungsgruppe SELIDE (Seminario Permanente para el Estudio de las Literaturas Desterritorializadas) an der Universidad Autónoma de Madrid, Spanien. Unter anderem wird zweimal jährlich ein gemeinsames Kompaktseminar veranstaltet.


parola vissuta freut sich über Interessierte, die mit der Forschungsgruppe in Kontakt treten möchten!

Kontakt:
info@parolavissuta.de